Musikrecht

Durch meine musikalische und berufliche Vergangenheit ist das Musikrecht quasi mein Hauptinteressenschwerpunkt und so wurde ich zum Rechtsanwalt für Musikrecht oder – kurz gesagt – zum Musikanwalt. Das Musikrecht ist der Oberbegriff für Teile des Urheberrechts sowie des (Lizenz-)Vertragsrechts oder ggf. auch des Veranstaltungsrechts. Soll Musik zu Geld gemacht werden und gibt es bereits einen Vertragspartner (z.B. ein Tonträgerunternehmen), der dies ermöglicht? Dann heißt es: Ruhe bewahren. Keinesfalls sollte man nun im emotionalen Überschwang jeden Musikvertrag unterzeichnen, der einem angeboten wird. Ein Grundsatz, der übrigens für alle Vertragsarten gilt. Ein solcher Vertrag (z.B. Bandübernahmevertrag, Künstlerexklusivvertrag, Vertriebsvertrag) entscheidet darüber, wie die Karriere anläuft und auch, ob und wie später ggf. ein „Neustart“ in die Wege geleitet werden kann. Dies gilt auch für andere Vertragsarten der Musikbranche wie z.B. für  einen Managementvertrag, Produzentenvertrag,  Agenturvertrag („Bookingvertrag“, Konzertvermittlungsvertrag), Remixvertrag  oder Verlagsvertrag. Und die Mitglieder einer Band bzw. Musikgruppe übersehen sehr oft, dass sie vollkommen automatisch zu einer BGB-Gesellschaft (GbR = Gesellschaft bürgerlichen Rechts) werden. Verlässt ein Mitglied (freiwillig oder unfreiwillig) später die Gruppe, ist eine Kündigung erforderlich, die wiederum zur Folge hat, dass sich die GbR auflöst und das Gesellschaftsvermögen aufgeteilt werden muss. Ärgerlich, wenn mittlerweile ein Tourbus o.ä. existieren. Um solche Situationen schon frühzeitig zu regeln, ist ein Gesellschaftsvertrag nötig. Mit jedem der hier genannten Verträge werden entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Die Kanzlei Dr. John Riecken ist darauf spezialisiert, derartige Verträge zu entwerfen, zu prüfen und zu verhandeln.

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